Im Reitsport gibt es verschiedene Arten von Sattelbäumen. Egal, ob Sie Western, Klassisch, Englisch, Barock, Distanz oder Freizeit reiten, jeder Sattelbaum kann in jedem Sattel auch verarbeitet sein.
Oft trifft man auf Mischungen aus verschiedenen Materialien, um ein Optimum für Pferd und Reiter zu erreichen. Der Baum wird oft auch als die „Seele“ des Sattels bezeichnet.
Ein Holzbaum im Sattel ist nur im Billigsegment wirklich nur ein Baum ganz aus Holz gefertigt. Ein Holzbaum in einem hochpreisigeren Sattel ist mit Rohhaut, Leder oder Kunststoff überzogen. Ein Holzbaum ist starr, somit muss ein Sattel mit Holzbaum dem Pferd angepasst werden, um Satteldruckstellen zu vermeiden. Auch muss ein Sattel mit Holzbaum regelmäßig – vor allem aber nach Krankheit des Pferdes, längerer Stehzeit, Trächtigkeit – von einem autorisierten Sattler überprüft werden. Besonders bei jungen Pferden, die sich noch stark verändern oder Pferden, die auch im höheren Alter zu starkem Auf- oder Abmuskeln neigen, aber auch bei Pferden im Beritt, sollte der Sattel auf Passform alle 4 Wochen kontrolliert werden. Ein Holzbaum, der mit einem Material zusätzlich überzogen wird – egal ob Leder, Rohhaut oder Kunststoff ist wesentlich langlebiger und unempfindlicher, da hier keine Feuchtigkeit ins Holz eindringen kann, wovon der Baum schaden nimmt. Die Sturzfedern oder Steigbügel- / Fenderaufhängung ist meist in den Sattel eingelassen und besteht im besten Fall aus Edelstahl.
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